5.3.10
Atelier
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Heute war dann die Einfuehrung. Wir haben eine eigene Ernennungsurkunde bekommen, haben ein eigenes Zimmer in einem supermodern neugestalteten Stockwerk des KLTI, kriegen unsere eigenen Visitenkarten und ich darf gleich am Montag ein Interview fuer verschiedene Medien geben. Uff. Wenn wir einen Sitzungssaal brauchen, um Verhandlungen zu fuehren (?!), koennen wir den uns hier reservieren. Einfach nur genial.
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Dafuer muss man aber nur 6 Mal im Jahr anwesend sein, der Rest laesst sich per Mail regeln. Eigentlich schade, ist doch die Etage, die wir hier haben supertoll. Werde wohl oefter herkommen, und sei es nur um zu lernen. Total genial. Die legen sich echt ins Zeug.
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Damit habe ich noch weniger Zeit, aber noch mehr Bauchpinselei. Zudem hat sich das nervige Problem erledigt, mir selbst Visitenkarten neu zu machen.
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18.2.10
Neuer Job
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Was es mir bringt? Regelmäßige Übersetzungsaufträge ohne Suchen, Kontaktaufnahme und Bewerben, sehrangemessene Bezahlung UND was am Wichtigsten ist: Feedback von erfahrenen Korrekturlesern, was ich in Zukunft besser machen könnte. Das ist etwas, was mir bei meinen sonstigen Übersetzungen immer gefehlt hat. Ist also wie Übersetzungsakademie nur ohne lästigen Unterricht. Grins.
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Ich kann mich nur wiederholen: Die Akademie ist wirklich die erste koreanische Institution, die ich erlebe, die wirklich langfristig am Ball bleibt und ihre Absolventen nachhaltig fördert.
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19.10.09
Rückschlag
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Ich werde also wohl mein Leben lang lieber Kinderbücher übersetzen....
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Update 00:24: Nachdem ich jetzt einige Infos zu Jury und Kriterien mitbekommen habe, empfinde ich es schon viel weniger als Niederlage, sondern viel mehr als hauptsaechlich Pech mit einem Schuss eigener Schuld. Naeheres auf private Anfrage.
19.6.09
Erinnerungsfoto

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Sitzend von links: Dr. Andreas Schirmer (Übersetzungspraxis Deutsch), Übersetzungspraxis Französisch, Leiterin der Graduate School of Translation and Interpration an der Ehwa-Universität, der Chef des KLTI, Prof. Dr. Werner Sasse (muss ich noch mehr sagen?^^), die Chefin der Abteilung Ausbildung am KLTI
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Stehend dahinter von links: Koreanisch-Unterricht Mittel- und Oberstufe, Kulturunterricht, Übersetzungspraxis Englisch, Leonie (Deutsch ^^), Übersetzungspraxis Französisch, MEINE WENIGKEIT :D, Stellvertretender Chef des KLTI (mein koreanischer Papa, Dr. Kim Yun-jin ^^), Didi (Englisch, Vorbildpreis, wohnt noch bei Mama), Insook (Deutsch, unsere Älterspräsidentin), Aurelie (Französisch)
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Dahinter von links: Jeongsu (Englisch, angehender Doktor f. Koreanische Literatur), Undine (Deutsch), Andrew (Englisch), Jonas (Deutsch), Übersetzungspraxis Französisch, Guillaume (Französisch), Haerim (Deutsch), Yeongju (Englisch), ? (Englisch), ? (Französisch), Yi Jeong-geun (Betreuer und Koreanische Architektur)
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9.6.09
Interview
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http://blog.naver.com/itlk
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Schluss, Aus und doch kein Ende?
25.4.09
Übersetzervolk
11.3.09
Die zwei Gesichter des Übersetzens
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Gestern war ich mit Herrn Kim, unserem ehemaligen Akademie-Leiter, was trinken. Warum ehemalig, wird sich jetzt der geneigte Leser fragen: Tja, die Führung hat gewechselt und unser guter Herr Dr. musste leider in den 5. Stock umziehen, um jetzt für den Herrn Institutsleiter zu denken. Schade eigentlich. Warum ich es aber hier wieder ausbreite: Herr Kim möchte mich für die Übersetzerwelt erhalten und hat sich ein lustiges neues Projekt ausgedacht: Nach der Akademie jetzt das Atelier, also ein Ort, an dem die Leute, die die Akademie absolviert haben, mit einem festen Arbeitsvertrag und guter Bezahlung das bezahlen, was sie für schön befinden. Denn das Institut wird wohl demnächst erweitert, nicht mehr nur Literatur, sondern auch Sachbücher. Offensichtlich hat man sich das so ausgedacht, dass meine Kommilitonin Haerim für moderne Prosa und ich für klassische (Sach-)Literatur und Fachbücher zuständig sein soll.
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Vor einigen Wochen noch unvorstellbar für mich, klassische Literatur interessant zu finden ("dieser Konfuzianismus-Kram"), hat sich für mich schon wieder eine neue Welt geöffnet.
Denn dank eines Prof. Sasse machen mir sogar Gedichte riesig Spaß, mein absolutes Hassfach bisher. Da hat man wenigstens was in der Hand, denn ein klassiches Gedicht zu verstehen, das können nicht Mal Koreaner einfach so.
Irgendwie hat der Gute eine Ader wie mein damaliger Englisch- und PW-Lehrer Herr Rahn, mit einer trockenen, aber herzlichen Art, trockenste Inhalte interessant darzustellen, zumindest für diejenigen, die sich interessieren. Interessante Parallelen gibt es sowieso genug: Die Liebe zur Englischen Sprache, die Hippie-Zeit in der Jugend, die Vorliebe für die Farben olivgrün und beige, wobei die wohl mit ersterem zu tun haben dürften. Wenn die Blüten blühen, geht es zum Reiswein in die Bambushaine. Jeden Morgen schaue ich in Seoul bang auf die Bäume, wann es denn nun endlich anfängt mit dem Blühen, weil ich es kaum abwarten kann. Vollkommen krank.
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So, jetzt Mal zurück aus meinem kleinen Einod, zurück in die harte Realität des Reiserwerbs.
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Auf der anderen Seite balge ich mich nämlich gerade mit den Herren und Damen von der KTO. In meinem Team läuft ja alles super mit meiner Chefin. Auch die Arbeit für unseren Herrn Vizeminister verlief mehr als erfreulich und in sehr angenehmer Art und Weise. Aber da ist ja noch der Reiseführer. Da ich ja nun Mal so quasi die Leitung des Ganzen übernommen habe, also mich auch verantwortlich fühle, habe ich denen, die für die Veröffentlichung (und den irrationalen Zeitdruck, der auf mich ausgeübt wird) verantwortlich sind, jetzt versucht klar zu machen, dass das mit der Veröffentlichung nicht so eine gute Idee ist.
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Habe bei der Erstkorrektur, die ich in unsäglichen 5 Tagen abarbeiten musste, auf 238 Seiten sage und schreibe 5960 Fehler entdeckt. Gut, so 2000 davon muss man nicht unbedingt anstreichen, aber trotzdem übel. Und da ist noch nicht Ausdruck o.ä. mit drin. Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt wie das weitergehen soll. Wäre ja theoretisch für Herausgabe unter Bedingung, dass wir am besten gleich im Mai anfangen den Reiseführer fürs nächste Jahr vollkommen von Null anzufangen. Aber das wird bestimmt nicht gehen, weil wir ja der Englischen Version hinterherhecheln müssen. Da sind nämlich neben den ganzen haarsträubenden Fehlern auch noch tolle inhaltliche Blüten drin wie "In den Cafes in Sinchon kann man gut Kaffee trinken". "Eine Eisbar ist eine Bar, in der alles aus Eis ist" u. Ä. Glanzlichter.
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Mit diesen fast schon zen-artigen Worten möchte ich dann meinen heutigen Ritt durch die Höhen und Tiefen meines koreanischen Lebens beschließen. Naja, einen hab ich noch.
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"Yonsei University Street - Diese Strasse fuehrt zur Yonsei Universitaet. Wege zweigen wie Aeste eines Baumes von ihr ab. Diese Strasse wurde zur "Strasse, die man gehen moechte" bestimmt und seitdem werben Reisefuehrer fuer sie"
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Korea, mein geliebtes Korea, was tut man dir nur an....^^
20.11.08
Über die koreanische Literatur
9.10.08
Winde
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Beim Training sind wir inzwischen so weit, dass mir meine Trainerin verraten hat, warum ich die letzte Woche kaum noch abgenommen habe: Sie musste mich erst mal 2 Wochen auf ein Konditions- und Kraftniveau bringen, mit dem man überhaupt effektiv arbeiten kann. Seit Mittwoch machen wir jetzt konzentriertes Krafttraining und Ausdauertraining im Wechsel und auch wenn es doppelt so anstrengend ist, glaub ich, dass das ne ganze Menge bringen wird. Allein könnt ich kaum so effektiv drauf achten, da merkt man einfach 7 Jahre Berufserfahrung und zig Weiterbildungen.
19.9.08
Krisen | 위기들
11.9.08
Ach ja und... | 그리고 말야..
Jackpot | 땡잡았네
4.9.08
Treppen zum Himmel | 천국의 계단
Im Folgenden also ein paar Impressionen von der Art wie ich derzeit meine Mittage verbringe. Ich versteh gar nicht, dass nicht jedes einzelne Gebäude Seouls einen Dachgarten hat. Das sollte verpflichtend sein. Die Zahl wird zwar von Mal zu Mal größer, aber noch immer gibt es da oben ungenutzte Flächen, die man ohne Zweifel zu perfekten Ruheräumen im Großstadttrubel ausbauen könnte - zumindest dort, wo auf der Straße nicht genug Platz ist und das ist in Seoul ja quasi überall.
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Der Eingangsbereich, wenn man vom Treppenhaus kommt. Fehlt nur noch ein Getränkeautomat.
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Die Sitzecken. Wo ich stehe, ist noch eine Markise mit Bänken und Stühlen.
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Die Leseecke, mit Blick auf COEX und KWTC. Und auf die Klimaanlage, deren Kühlung da wie ein Springbrunnen plätschert. Sehr beruhigend und entspannnd.

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Der beliebteste Platz, weil da der Aschenbecher ist. Da sind auch einige Koreaner zu sehen ^^
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